historisch, beschaulich, charmant

Kalender

Neue alte Aufnahmen aus Hirschhorn – Bericht in der RNZ

Hirschhorner Altstadtfreunde legen den Kalender für 2019 vor – Stadt in Schwarzweiß diesmal aus dem Archiv von Rainer Mathes

Reiner Lange von den Altstadtfreunden stellt den neuen Kalender
„Hirschhorn in vergangener Zeit“ vor. Foto: Biener-Drews

Hirschhorn. Es gibt ihn wieder, den Hirschhorn Kalender zum an die Wand Hängen. In der seit 2011 siebten Auflage will er mit historischen Schwarzweiß Aufnahmen auch im neuen Jahr 2019 ins „Hirschhorn in vergangener Zeit“ entführen. Herausgeber der auf 300 limitierten Auflage sind wieder die „Freunde der Hirschhorner Altstadt“, die darin wie üblich zwölf – mit Deckblatt 13 – interessante Ansichten der Stadt und des städtischen Lebens in alten Tagen
versammelt haben. Bilder, die bei älteren Menschen vielleicht nostalgische Erinnerungen wecken, beim jüngeren Betrachter aber für manches Aha-Erlebnis gut sein dürften. Denn dass die „Neckarperle“, wie wir sie heute kennen, wirklich mal so ausgesehen haben soll, ist zum Staunen. Am Samstag ist Verkaufsstart, Vereinsvorsitzender Reiner Lange hat vorab mit uns im neuen Kalender geblättert. Dass die Motivwahl für 2019 erneut auf Stadtaufnahmen fallen würde, sei schon in der Ideenfindungsphase klar gewesen, sagt Lange: „Die finden einfach den meisten Zuspruch“. Und das passende Fotomaterial dafür fand sich diesmal im Archiv von Rainer Mathes. Auch Mathes gehört den Altstadtfreunden an, die ihre Aufgabe darin sehen, überall da nach dem Rechten zu sehen und anzupacken, wo das historische Zentrum von Hirschhorn durch ehrenamtlichen Einsatz erlebbarer werden kann. Ob Geländer einen frischen Anstrich brauchen, man ein Baudenkmal wie den Mitteltorturm mit neuem Leben erfüllen oder die
Klosterkirche des nachts hell erleuchten will: die Altstadtfreunde kümmern sich. Mit seinen Kalendern, deren Verkaufserlös „wieder zurück in die Altstadt fließt“ , wolle der Verein bei denen, die sich für den Ort interessieren, auf sich aufmerksam machen, so der Vorsitzende. Lange kennt Rainer Mathes als einen Top-Amateurfotografen mit beachtlichem Archiv. Sein Bildmaterial wurde seit Mitte des Jahres von einem wechselnd besetzten Arbeitskreis gesichtet. Brauchbar für das Kalenderprojekt war am Ende nur ein kleiner Teil der historischen Motive, denn sie mussten sich technisch ja auch aufarbeiten lassen. Eine Aufgabe, bei der sich die Altstadtfreunde auf die Unterstützung von Andreas Heck vom Stadtanzeiger verlassen durften. Aber dafür sind jetzt schöne Funde in hoher Wiedergabequalität darunter. Das Titelblatt zum Beispiel. Es zeigt den Freien Platz in den 1960er-Jahren mit einem Kriegerdenkmal von 1870171 in der Mitte. Der Landwehrmann mit Pickelhaube wurde bei der Umgestaltung des Platzes vom Sockel gestürzt und „entsorgt“, weiß Reiner Lange.

Im Kiosk „Frau Ernst“ im Hintergrund „gab’s auf drei Quadratmetern alles, vom Angelhaken bis zum Eis!“ Oder die Luftaufnahme der Neckarbrücke von vor 1948, mit damals nur einer Schleusenkammer. Entlang der Stadtmauer lagern Baumstämme auf dem Lauer, weiter unterhalb ein Schiff mit Cafe und Hotelbetrieb, bekannt als „schwimmendes Gasthaus“. Dass auf dem Lauer damals auch Kerwe gefeiert wurde, zeigt eine Ansicht aus den 1930 er-Jahren.

Info: Verkaufsstart Sa, 11-13 Uhr, Terrasse
am Rathaus; Verkaufsstellen danach:
örtliche Kreditinstitute, Teeladen,
Cafe im Rathaus, „Beim Ätsche“.

 

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung,

Region Eberbach

Datum: 16.11.2018

Redakteurin: Jutta Biener-Drews

Kalender 2019– Endlich ist es soweit – Verkaufsstart!!

Auch wenn man dieses Jahr etwas länger warten musste, jetzt ist er da!  Der Kalender 2019!

Am Samstag, den 17. November ist offizieller Verkaufsstart des Kalenders 2019! Zwischen 11 und 13 Uhr haben Sie die Gelegenheit auf der Vorterrasse im Cafè am Rathaus die ersten Exemplare zu erwerben.

Die siebte Auflage zeigt ‚Hirschhorn in vergangener Zeit‘.

Mit Unterstützung unseres Mitgliedes Rainer Mathes war es uns möglich, wieder tolle Fotos zusammenzustellen.

Die Auflage ist auch dieses Jahr wieder limitiert!

Nach diesem Termin ist der Kalender 2019 an folgenden Verkaufsstellen zum Preis von 13 Euro erhältlich:

  • Sparkasse
  • Volksbank
  • Teeladen
  • Sportheim „Beim Ätsche“
  • Cafè am Rathaus

 

Kalender 2019 – Vorankündigung!

Auch für das Jahr 2019 werden wir wieder einen interessanten Kalender in den Verkauf bringen. Aus diversen Gründen, hat sich der Verkaufsstart in diesem Jahr etwas verzögert. Im Moment liegt die Druckaufbereitung in den letzten Zügen. Sobald der Liefertermin seitens der Druckerei feststeht, werden wir Sie informieren. Planen Sie jetzt schon ein schönen Weihnachtsgeschenk ein!

Hirschhorn wie es früher einmal war – Bericht in der RNZ

Die Freunde der Hirschhorner Altstadt eröffnen mit ihrem nun sechsten Kalender die Möglichkeit eine Zeitreise zu alten Stadtansichten

Von Felix Hüll

Hirschhorner Ansichten vom Anfang des 20. Jahrhunderts bietet der Kalender 2018 der Altstadtfreunde
Foto: RNZ: Hüll

Hirschhorn. Nach einem Jahr Pause gibt es wieder einen Kalender mit Hirschhorner Ansichten von früher. Am kommenden Samstag, 21. Oktober, verkaufen die Freude der Hirschhorner Altstadt am Freien Platz den Kalender 2018 „Hirschhorn wie es einmal war“. 300 Stück wurden aufgelegt. Ein Exemplar kostet unverändert 13 Euro. Ab nächste Woche ist der Druck dann an den bekannten Verkaufsstellen erhältlich. Eigentlich sind diese Monatsanzeiger fürs Eigenheim richtige Gesprächsöffner: die Bildkalender der Altstadtfreunde zeigen „Hirschhorn wie es einmal war“ in mühsam zusammengetragenen Fotografien. Blickt man das Jahr über diese an der Wand aufgehängten Ansichten an, kommen bei dem einen oder der anderen Erinnerungen hoch an die Zeit, in derer oder sie selbst die Stadt noch so gesehen haben. Jüngere oder Zugezogene können erfahren, wie Straßenzüge oder Landschaftsbilder früher ausgesehen haben – wenn sie sich auf ein Gespräch etwa mit Reiner Lange einlassen. Der Vorsitzende der Altstadtfreunde weiß zu jeder Aufnahme mindestens eine Anekdote oder generell den historischen Hintergrund zu schildern. Aber auch viele Käufer der bisherigen Kalender werden nicht sprachlos bleiben, wenn man sie auf die abgebildeten Motive anspricht, ihre Erlebnisse oder gar auch ihre Ansichten zu den Veränderungen seither. Da ist zum Beispiel ein Blick auf Michel- und Dammberg von Ersheim aus mit der Altstadt, Kloster und einem Teil des Schlosses, aber das prägende
Schleusenwehr fehlt. „Als die Aufnahme 1922 entstand, war es einfach noch nicht gebaut. Früher gab’s ja einen Fährbetrieb nach Ersheim, und wenn jemand gestorben ist und auf dem Friedhof beerdigt wurde, setzte die ganze Trauergemeinde mit dem Sarg über. Nur bei Hochwasser ging das nicht, deswegen gab es ja den Notfriedhof auf Hirschhorner Seite,“ berichtet Lange aus dem Hirschhorner Lebensalltag früher.
So wie diesen Ersheimer Wiesenblick (etwa vom heutigen Parkplatz an der Ersheimer Straße noch vor der Kapelle aufgenommen) zeigt der Altstadtfreunde Kalender 2018 auf insgesamt zwölf Monatsblättern sowie dem Titelblatt Ansichten, die meist aus der ersten Hälfte
des 20. Jahrhunderts stammen. Die Aufnahmen hat Reiner Lange aus dem Nachlass seines Vaters Heinz, lange Jahre auch
Vorsitzender der Altstadtfreunde. Hirschhorn-Fans (nicht nur aus der Stadt selbst) können sich freuen auf Motive wie den Blick auf Neckar, evangelische Kirche, Altstadtansichten etwa von Hauptstraße, Marktplatz, Klostergasse und Schloss, Ersheim, der Kapelle dort sowie auf eine Neckarsteinacher Straße mit Allee und ohne Banken sowie Bürgerhaus.
Reiner Lange freut sich über die seltene Ansicht der „Neckaralm“ , die nicht von vorne im Postkartenmotiv-Ansicht sondern – sehr selten – von Moosbrunn kommend rückwärtig gezeigt wird.

Info: Die Freunde der Hirschhorner Altstadt schlagen ihren KalenderVerkaufsstand am Samstag in einer Ecke des Freien Platzes zwischen 11 und 13 Uhr auf. Ab Montag gibt es Restexemplare an den Verkaufsstellen bei Schreibwaren Münz, beim Ätsche sowie in den örtlichen Filialen der Volksbank Neckartal sowie der Sparkasse Starkenburg.

 

 

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung,

Region Eberbach

Datum: 20.10.2017

Redakteur: Felix Hüll

 

Anbei der Original-Link der RNZ:

https://www.rnz.de/nachrichten/eberbach_artikel,-kalender-mit-historischen-ansichten-hirschhorn-wie-es-frueher-einmal-war-_arid,310801.html

Das alte Hirschhorn wird wieder lebendig: Altstadtfreunde haben für 2018 einen neuen Kalender mit früheren Stadtmotiven zusammengestellt – Bericht in den Neckartal-Nachrichten

Nach einem Jahr Pause gibt es ihn wieder: den Kalender mit Motiven aus der Neckarstadt, veröffentlicht vom Verein der Altstadtfreunde. Seine Fans dürften den Vorverkaufsstart am 21. Oktober sehnsüchtig erwarten. 13 Motive inklusive Deckblatt haben die Verantwortlichen dieses Mal unter dem Titel „Hirschhorn wie es einmal war…“ für 2018 zusammengetragen. Zum sechsten Mal lässt sich so die Stadt in jedem Monat auf besondere Weise erfahren.
Hirschhorner Gaststätten, Geschäfte, Ortsimpressionen, Originale und die Fastnacht bildeten in den vergangenen Jahren die Themen des begehrten Kalenders. „Wir haben etwas längere Zeit für neue Ideen gebraucht“, begründet Altstadtverein-Vorsitzender Reiner Lange die einjährige Pause. Zusätzlich waren die drei Hauptverantwortlichen beruflich stark eingespannt. Als man dann im Frühjahr in die Diskussion einstieg, fiel das zeitlich zusammen mit Langes Sichtung des Nachlasses seines Vaters Heinz.
Dieser war viele Jahre Vorsitzender der Freunde der Hirschhorner Altstadt gewesen – ein Ehrenamt, in dem ihm der Sohn nachfolgte. Der Fundus war sehr umfangreich. So trug man dann Ansichten zusammen, die Hirschhorn vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigen. Die unterschiedlichen Blickwinkel auf die Stadt mit ihren Straßen und Gassen lassen erahnen, welche Veränderungen sich ergaben, aber auch welche Konstanz es noch gibt.
Mit der Bildauswahl, so Reiner Lange, „haben wir versucht, möglichst viele Facetten unserer Stadt aus der vergangenen Zeit zu beleuchten“. Nicht immer sah früher alles schöner aus. „Doch nehmen uns die Aufnahmen mit auf eine Zeitreise durch unsere Heimatstadt.“ Die zeitliche Einordnung der Aufnahmen und Postkarten ließ sich entweder durch Stempel, Datierungen oder genaue Inaugenscheinnahme der baulichen Aspekte erreichen.
Die verschiedenen Blickwinkel werden durch Bilder von Vorder- und Hinterstädtchen, Kirche und Schloss, aber auch Ersheim, Kapelle, Marktplatz, Hauptstraße, Klostergasse oder Neckaralm deutlich. Gerade dieses Motiv der ehemaligen Gaststätte aus den 1920er Jahren im September 2018 „fällt aus dem Rahmen“, macht Lange die Seltenheit deutlich. Denn normalerweise gibt’s Bilder nur aus der anderen Richtung. Dieses mit dem Schloss im Hintergrund, von Moosbrunn kommend, ist etwas Besonderes.
Die Neckaralm gibt es schon längst nicht mehr, sie wurde 1969 geschlossen. Zahlreich sind die Erzählungen über die verschiedenen Sperrstunden. Denn die Gaststätte wurde zwar Hirschhorn zugerechnet, lag aber auf badischer Gemarkung. Und die Sperrstunde differierte um eine Stunde von Land zu Land… Auch der Mai 2018 ist eine Seltenheit: Hier ist die Postkarte zum Anlass des Wettsingens aus dem Jahr 1906 abgebildet, ausgerichtet vom Sängerbund Neckartal. Ein wirkliches Unikat.
„Nicht für jede gute Idee gibt es immer Material“, erläutert Lange, dass es zahlreiche Anregungen gab. Die sich aber dann leider mangels Masse nicht verwirklichen ließen. Denn Resonanz aus der Bevölkerung bekommen die Altstadtfreunde immer viel. Mit der rechnet der Vereinsvorsitzende auch nach Veröffentlichung. „Da kommt von unseren Rentnern bestimmt noch der eine oder andere Tipp“, schmunzelt er.
Denn alles konnten die Initiatoren auch nicht zuordnen. So gibt es auf dem Februar-Motiv mit evangelischer Kirche, Kloster und Altstadt (entstanden in den 1950er Jahren) im Vordergrund ein kleines Gebäude, das Lange nicht bestimmen kann. Was er weiß: Die in der Bildmitte sichtbare Rennescheuer existiert nicht mehr. Dafür heute die Umgehungsstraße, wovon zu dieser Zeit noch nichts zu sehen. Hier plätschert der Neckar noch bis praktisch an die Stadt- und Kirchenmauer.
Info: Kalender 2018 „Hirschhorn wie es einmal war…“, herausgegeben vom Verein Freunde der Hirschhorner Altstadt, limitierte Auflage 300 Stück, Preis 13 Euro, Verkaufsstart am Samstag, 21. Oktober von 11 bis 13 Uhr am Freien Platz. Der Kalender ist ab Montag, 23. Oktober, in den Verkaufsstellen Sparkasse und Volksbank, Schreibwaren Münz und Sportlerheim „Bei Ätsche“ erhältlich.

 

Quelle: Neckartal-Nachrichten

Datum: 16.10.2017

Redakteur: Thomas Wilken

Kalender 2016 – Restexemplare im Handel erhältlich!!

00_Deckblatt - 1966_kleinNach dem erfolgreichen Verkaufsstart des Kalenders 2016 sind nun die Restexemplare im Handel an folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

 

  • Sparkasse
  • Volksbank
  • Schreibwaren Münz
  • Sportheim „Beim Ätsche“
  • Gaststätte Bermuda

 

Wir wünschen allen viel Spaß mit den Fastnachtsimpressionen der letzten 50 Jahre!

Bilder der Hirschhorner Straßen- und Saalfastnacht aus den vergangenen 50 Jahren zieren den Kalender 2016 der Altstadtfreunde – Bericht in den Neckartal-Nachrichten

2016 wird ein närrisches Kalenderjahr. Denn die Freunde der Hirschhorner Altstadt haben dem „Kulturgut Fasching“ einen ganzen Kalender gewidmet. Sie setzen damit die schöne, 2012 begonnene Tradition fort, Motive aus der hessischen Neckarstadt auf Papier zu bannen und sie jeden Monat einem breiten Kreis von Interessierten zugänglich zu machen. Verkaufsstart des nur in einer Auflage von 300 Stück erscheinenden Kalenders ist Samstag, 10. Oktober, um 11 Uhr.

„Wir überlegen jedes Jahr neu, welche Kalendermotive eine breite Bevölkerungsschicht ansprechen“, erläutert der Vorsitzende der Altstadtfreunde, Reiner Lange. Wichtig sei neben dem Thema auch, Zugriff auf die entsprechenden Fotos zu haben. Nachdem sich das Thema Fasching als Idee herauskristallisiert hatte, „sind wir auf den HCV und die Ritter zugegangen“, so Lange. Beide Vereine, bedeutsame Faktoren im kulturellen Leben der Stadt, seien sofort mit dabei gewesen und hätten ihre Archive geöffnet.

NeckartalnachrichtenSo kam „ein kleiner Querschnitt der vergangenen, närrischen 50 Jahre zusammen“, macht Lange neugierig auf die zwölf Monatsblätter, die zusammen mit dem 13., schon bekannten Deckblatt das Jahr 2016 zieren. „Hirschhorn wie es singt und lacht“ findet sich laut Lange im Kalender wieder – sowohl aus ganz frühen Jahren als auch aus aktuellen Kampagnen. Hirschhorn werde nicht zu Unrecht „Klein Mainz“ genannt. Sicherlich ein Hingucker für alle, die gerne in Erinnerungen schwelgen („kennst du den noch?“).

Das Deckblatt-Motiv feiert in 2016 sowieso Jubiläum: Zu sehen ist die erste Saalfastnacht des HCV aus dem Jahr 1966. Und auch der Januar, so viel sei schon verraten, wird sicher für viel Hallo in der Stadt sorgen. Auf jeden Fall ist es ein Umzugsmotiv mit einem Prinzenpaar, das in Hirschhorn heute eigentlich jeder kennt.

Bildmaterial sowohl von Straßen- als auch von Saalfastnacht haben HCV und Ritter zur Verfügung gestellt. Daraus habe man versucht, sagt Lange, „einen Abriss über den Fasching in den vergangenen Jahrzehnten zu finden“. Maßgabe bei der Bilderauswahl sei neben den verschiedenen Motiven auch gewesen, dass möglichst alle bisherigen Jahrzehnte vertreten sein sollten.

„Neugierig sind sie alle“, weiß Reiner Lange um das Interesse in der Bevölkerung, welches Thema der neue Jahreskalender haben wird. „Teilweise gibt es schon im August die ersten Nachfragen.“ Mit der 300er-Auflage erziele man in der Regel eine „Punktlandung“. So gut wie alle Kalender seien am Jahresende vergriffen. Die aus den ersten beiden Jahren 2012 und 2013, nur mit 250 Exemplaren erschienen, sowieso. Lange hat festgestellt, dass die Druckwerke inzwischen zu begehrten Sammlerstücken wurden.

Start war 2012 mit Bildern von Hirschhorner Gaststätten, es folgten Geschäfte, Originale und 2015 Impressionen aus der Stadt. Die fünfte Kalender-Ausgabe, 2016, geht am Samstag, 10. Oktober, an den Start. Dann verkaufen ihn die Altstadtfreunde von 11 bis 13 Uhr auf dem Freien Platz vor dem Rathaus. Parallel geht er an die verschiedenen Verkaufsstellen, die ihn ab spätestens Montag drauf ebenfalls anbieten: Sparkassen- und Volksbank-Filiale, Schreibwaren Münz, Bermuda-Bar und die Sportplatz-Kneipe „Beim Ätsche“.

 

Quelle: Neckartal-Nachrichten

Datum: 06.10.2015

Redakteur: Thomas Wilken

 

 

In Hirschhorn geht’s mit Karnevalshumor durchs ganze neue Jahr – Bericht in der RNZ

Am Samstag ist Verkaufsstart für den inzwischen fünften Jahreskalender „Hirschhorner Ansichten“ der Altstadtfreunde

Hirschhorn. „Man nennt Hirschhorn ja nicht von ungefähr Klein-Mainz“ sagt Reiner Lange, Vorsitzender des Vereins „Freunde der Hirschhorner Altstadt“. Ihr neuer Kalender 2016 hat die Straßen- und Hallenfastnacht seit den 60er Jahren zum Thema. Was von den 300 Exemplaren des DIN A 4 Jahreskalenders nicht am Samstag vergriffen ist, kann in den nächsten Tagen noch in ausgewählten Verkaufsstellen in der Stadt erworben werden.

Das Umzugsbild mit den kleinen Hirschhorner Fahnenschwingern findet sich zwar nicht im neuen Jahreskalender der Altstadtfreunde, dafür aber 13 ausgewählte Aufnahmen der Fastnacht zwischen 1966 und 2016: Hirschhorn wie es singt und lacht. Fotos: Felix Hüll

Das Umzugsbild mit den kleinen Hirschhorner Fahnenschwingern findet sich zwar nicht im neuen Jahreskalender der Altstadtfreunde, dafür aber 13 ausgewählte Aufnahmen der Fastnacht zwischen 1966 und 2016: Hirschhorn wie es singt und lacht. Fotos: Felix Hüll

„Es gilt ja immer, ein Thema zu finden, das in Hirschhorn Tradition hat und zu dem man auch entsprechendes Bildmaterial bekommt“, erläutert Lange, wie die fünfte Kalenderausgabe zustande kam. Im Februar fand das erste Treffen der Kalender-Arbeitsgruppe statt. Es folgten Anfragen, Gespräche, Sitzungen insbesondere mit den beiden ortsansässigen Trägern des närrischen Treibens, dem Hirschhorner Carnevalverein Lachsbachperle (HCV) und der Carnevalsgesellschaft der Hirschhorner Ritter (CGHR), die bereits eine Vorauswahl der Bildmotive treffen halfen.

„Wir wollten von der Gründung der beiden Karnevalsvereine in den Sechziger Jahren bis heute eigentlich aus jedem Jahrzehnt etwas abbilden, die Hallenfastnacht ebenso berücksichtigen wie die berühmten Umzüge, und wir wollten auch was für die unterschiedlichen Generationen anbieten.“ So gibt es bei den Älteren Erinnerungen und Wiedererkennungseffekte bei Bildern, die Jüngere nur noch als historisch ansehen können, weil sie in den 60er, 70er oder 80er Jahren noch gar nicht geboren waren. Aus zuletzt 150 Aufnahmen waren 13 Motive (12 Kalendermonate und ein Deckblatt) auszuwählen. Wie sich die Arbeitskreismitglieder der Altstadtfreunde entschieden haben, können die Betrachter ab Samstag sehen.

Das Titelbild zeigt das närrische Komitee des HCV 1966 im Saal des damals noch stehendenBild_RNZ2 „Naturalisten“. Im Januar ist das erste offizielle Prinzenpaar, Jürgen Waibel und Christel Roh, im Käfer zu sehen. Den Februar ziert die Kirchenmusik 1969 mit Dirigentem Klaus Erhard, den März die Szene, wie 1972 die Narren die Stadtverordnetenversammlung stürmten. Eine Aufnahme der Seniorenfastnacht zeigt der April, die „Ritterboys“ der Mai, die Frauengruppe mit ihrer Nummer zum 200-Jahr-Bestehen der Vereinigten Staaten 1977 der Juni und die „Frikadellos“ 1982 der Juli. Der August illustriert, wie die Kosten des Bürgerhauses immer wieder Motivwagen im Karnevalsumzug beschäftigten.

Der September erinnert an elf Jahre Dance Academy 2014 und zeigt die Gruppe Singers 2015. Der Oktober ist „Protokoller“ Roland Weber gewidmet, der 33 Jahre als Büttenredner die Hirschhorner Fastnacht prägte. Die Tanz- und Showgruppe „Milleniums“ findet sich auf dem Novemberblatt, „und den Abschluss macht unser erstes internationales Kinderprinzenpaar 2015, Prinzession Yaren I. und Prinz Dimi I.“, schließt Lange den Bogen durch das halbe Jahrhundert Hirschhorner Karnevalsgeschichte.

„Die Texte unter den Bildern sind bewusst kurz gehalten“, erklärt Lange. Der Kalender soll breiten Absatz ermöglichen und nimmt nicht in Anspruch, eine historische Abhandlung zu sein.

Mittlerweile gelten die früheren Kalender unter Hirschhornern bereits als begehrte Sammlerstücke (2012: Alte Wirtshäuser, 2013: Geschäfte Hirschhorns, 2014: „Originale“ der Stadt, 2015: Erica Probst/Rainer Laske – Schlaglichter der 60er und 70er Jahre).

Info: Die Ansichten Hirschhorns 2016 „Hirschhorn wie es singt und lacht“ gibt es am Samstag, 10. Oktober, von 11 bis 13 Uhr zum unveränderten Preis von 13 Euro auf dem Freien Platz vor dem Bürgerhaus sowie später in der Volksbank Neckartal, der Sparkasse Starkenburg, bei Schreibwaren Münz, im Sportheim „Beim Ätsche“ sowie in der Gaststätte „Bermuda“.

 

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung,

Region Eberbach

Datum: 07.10.2015

Redakteur: Felix Hüll

 

Kalender 2015 – Verkaufsstart

Deckblatt_FotoEndlich ist es soweit! Der Kalender 2015 ist fertig! Die 4. Auflage hat dieses Mal ganz spezielle Impressionen von Hirschhorn parat. Lassen Sie sich überraschen. Der offizielle Verkaufsstart ist am Samstag, den 04. Oktober zwischen 11 und 13 Uhr am Freien Platz. Die Auflage ist wieder limitiert. Sichern Sie sich ein Exemplar. Der Preis beträgt 13 Euro pro Stück. Anschließend sind die Kalender an folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

 

 

  • Schreibwaren Münz
  • Sparkasse
  • Volksbank
  • Gaststätte Bermuda
  • Gaststätte „Zum Ätsche“

Das ganze Jahr 2014 zeigt 14 Originale – Bericht in der RNZ

Hirschhorn. Nach ehemaligen Gasthäusern und früheren Geschäften widmet sich der nächste Jahreskalender der  Hirschhorner Altstadtfreunde diesmal Originalen des Städtchens. Verkaufsstart ist kommenden Samstag auf dem Freien Platz. Ab Montag, 9. September, gibt’s die Kalender (Auflage: 400 Stück) an verschiedenen Verkaufsstellen in Hirschhorn- solange der Vorrat reicht. „Wir wissen, die Reaktionen werden kommen: Wieso ist der nicht drin, die nicht und der nicht?“ Rainer Lange, Vorsitzender des Vereins „Freunde der Hirschhorner Altstadt“ sieht das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Positiv ist, dass es in Hirschhorn so viele Persönlichkeiten gibt, bei denen man auf dem ersten Blick daran denken könnte, sie in eine Sammlung ortstypischer „Originale“ aufzunehmen. Negativ verbucht Lange die Mühen, wie man für zwölf Kalenderseiten und ein Titelblatt sich auf 13 Fotos beschränken muss. Wir hatten uns vorab überlegt: was ist denn ein Original?“ Der Arbeitskreis Kalender der Altstadtfreunde diskutierte lange und einigte sich auf folgende Kriterien: die Ausgewählten sind bereits verstorben. Sie waren Persönlichkeiten in der Stadt, die gemeinhin als liebenswerte Mitbürger galten. Auch noch nach einer Generation sollte man noch dieser Menschen gedenken und wissen, welche Anekdoten sich mit ihnen verbinden.Lange: „Da gilt es, eine Bandbreite zu finden, dass es sowohl die ältere Generation anspricht, und dass sich Jüngere auch noch daran erinnern können.“ Von allen möglichen Namen, die den Arbeitskreismitgliedern einfielen, zugetragen wurden oder sich regelrecht aufgrund ihrer Präsenz aufdrängten, schieden daher sämtliche noch lebende Persönlichkeiten aus. „Dann wollten wir niemand haben, bei dem noch Sohn oder Tochter leben, die dann über ihren Verwandten Negatives im Begleittext zum Abgebildeten lesen würden.“ Von den Verbliebenen stellte sich den Kalendermachern die Aufgabe, geeignetes Bildmaterial ausfindig zu machen und einen Text anzufertigen, der dieses Hirschhorner Original treffend charakterisiert. Lange: „Von den bislang drei Kalendern wurde dieser unser aufwendigster.“ Dankbar sind die Altstadtfreunde all jenen Unterstützern, die Fotos beibrachten und in Erzählungen das Leben der zu Porträtierenden präzisierten. Außerhalb der Monatsblätter führt Karl „Charly“ Rupp den Reigen der Originale an. Der Gründungspräsident des Carnevalsvereins Hirschhorner Ritter war erst selbstständiger Holzhändler, später Hirschhorner Verkehrsamtsleiter. Lange schildert ihn als „Protagonisten eines modernen Tourismuskonzepts“ (zentral beteiligt am Entstehen des Hirschhorner Fastnachtsumzugs und des Ritterfests) mit dem Bonmot von den „Rübenschweinen“. Das Januarblatt ziert Rolf Eschelbach, Ehemann der „Blumen-Eise“ Eise Habermeier und Fußballfan mit lustigen Anekdoten. Karl „Charly“ Reinwald gehörte auch der Welt des Fußballs an (Februar), WernerUfflo“  Bergmann eher dem Karneval als „einer der humorvollsten Menschen seiner Zeit“ (März). Robert Albert Zipp, der Schneidmüller, versorgte das Städtchen vor der HEAG mit Strom und sorgte an Abenden fürs Hirschhorner Glühbirnen „Blinzeln“.  Die April-Seite zeichnet die Anekdote nach, wie die Mai-Seite Hans Debo, den Wirt vom Gasthaus „Zum Neckarstrand“ würdigt, u.a. als „harter Außenverteidiger des ‚besten FCH aller Zeiten‘ „. Auch Herbert Ludwig Grimm, der „Grimme Dick“ war Fußballer, sogar FCH-Vorsitzender (Juni) mit einem speziellen Motorrad-Erlebnis. Aus Norddeutschland stammte  Herbert Rippe (Juli), Bauhofmitarbeiter, der auch in brenzligen Situation die Nerven behielt. Als Organisationstalent galt Heinz „Chio“ Kohler, Außendienstler bei der Meto, Karikaturist der Fasnachtszeitung und auch sonst eine „Spaßkanone“, wie eine Urlaubsgeschichte aus den 1970er Jahren schildert (August).Neben der Erwähnung der „Blumen-Eise“ und der Ehefrauen von Herbert Rippe und Hans Ehret (Zilla) ist Käthchen Flächsenhaar die einzige Frau, die im Bild Aufnahme als „Original“ fand. Mit ihrem Ehemann Adam betrieb sie das Gasthaus „Zum Waldfrieden“ in Langenthal. Die September-Seite erinnert an „Mausfänger“, Fastnacht in Langenthal sowie „Schlachten unter den Lüstern“. Damit beziehen die Altstadtfreunde auch den Stadtteil in die Auswahl mit ein. Erneut ein Fußballer ziert den Oktober:Josef Braun, der „Brauns Seppl“, war auch ein FCH-Vorsitzender. Der Friseurmeister machte u.a. als verhinderter Feuerwerker von sich reden. Der „Schwanen-Wirt“ Hans „Jackel“ Ehret war Metzger für Hausschlachtungen und galt für seine Geschichten und Geschichtchen als bei Alt und Jung beliebt. Ehret war zudem langjähriger Vorsitzender des Kegelclubs „Früh blau“ (November-Blatt). Den Jahresabschluss Dezember schmückt Herbert Blum, „Gschwind“ oder „Wüstenrot-Blum“, der „Bürgermeister von Ersheim“. Blum war Mitglied des Magistrats, mit 24 Jahren jüngster Kapitän der Schwaben-Reederei und kundenorientierter Bezirksleiter der erwähnten Bausparkasse. Als weitere Frau  findet Renate Lauer vom Ersheimer Hof Erwähnung, bei der Blum gern „gschwind“ ein Bier bestellte.

(D Info: Der Kalender 2014 „Hirschhorner  Originale“ wird am Samstag, 7. September, von 11 bis 13 Uhr auf dem Feien Platz verkauft. Ab Montag, 9. September, ist geplant, die Restauflage bei Schreib waren Münz, Sparkasse, Volksbank, beim Ätsche“. im „Bermuda“ sowie bei der Tourist-Information anzubieten.

 Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung,

Region Eberbach Datum: 04.09.2013

Redakteur: Felix Hüll

 

 

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