Allgemein
Tag des offenen Denkmals 2018 – Bericht von der Burgführung mit Richard Köhler
Am 09. September fand der bundesweite Tag des offenen Denkmals satt. In diesem Jahr beteiligten sich die Freunde der Hirschhorner Altstadt mit einer Burgführung. Bei herrlichem Sommerwetter fanden sich über 60 interessierte Teilnehmer ein, um den spannenden und unterhaltsamen Ausführungen von Richard Köhler zu folgen. Sehr erfreulich war die Tatsache, dass sich neben Hirschhorner Bürgern auch etliche Besucher aus den Nachbarstädten der Führung folgten. Aber auch aus weiterer Entfernung und Feriengäste fanden sich unter den Teilnehmern.
Richard Köhler stellte bei seinen Ausführungen, die bauliche Entwicklung der Burg bis hin zu einem repräsentativen Schloss in den Mittelpunkt seiner Betrachtung. Stand zunächst die Wehrhaftigkeit im Vordergrund der Architektur mit beschaulichen und spartanisch ausgestatteten Wohnbereichen, änderte sich das im Laufe der Jahrhunderte hin zu mehr Komfort.
Besonders die mehrfache Ummauerung im hinteren Bereich, machte die Burg zu einer fast nicht einnehmbaren Festung. Allerdings wurde diese in der Ritterzeit wenig gefordert. Dies war erst im Rahmen der deutschen Revolution der Jahre 1848/49 der Fall, als sich Hanauer Truppen in der Burg verschanzten und sich gegen die Belagerung der Bundestruppen heftig wehrten. Aus dieser Zeit stammt auch der Wedekindstein, der an die irrtümliche Erschießung des Leutnants Wedekind erinnert. Das Besondere dabei ist, dass es sich um eine von insgesamt nur drei ‚Gedenkstätten` der 1848/49er Revolution in Süddeutschland handelt. Die Bekannteste ist sicherlich das Hambacher Schloss.
Nach gut einer Stunde von sehr interessanten Informationen, die auch für ‚alte‘ Hirschhorner viel Neues beinhalteten, bedankte sich der 1. Vorsitzende Reiner Lange bei Herrn Köhler für die Unterstützung an diesem Tage und bei den Zuhörern für ihre Aufmerksamkeit. Dank des ‚Food-Trucks‘ von Pepe konnten viele noch bei einem kleinen Snack und erfrischenden Getränken den Sonntag gemütlich ausklingen lassen. Auch im nächsten Jahr will der Verein am Tag des offenen Denkmals eine Veranstaltung anbieten.
Einladung Dialog Kirche – Kunst
Trauer um Dr. Ulrich Spiegelberg
Ankündigung – Tag des Denkmals 2018 am 09. September 2018
Gestaltung Ferienspiele
Unter dem Motto ‚Kreatives Gestalten‘ veranstalte der Altstadtverein in Zusammenarbeit mit der Stadt Hirschhorn gemeinsam einen Tag im Rahmen des Programms der Ferienspiele. Die Idee wurde bereits Ende des letzten Jahres entwickelt, wo überlegt wurde, wie wir auch immer wieder für die Jüngsten in unserer Stadt etwas ‚bieten‘ können. Mit dem Projektansatz ‚Sommeratelier‘ wollten wir uns in die von der Stadt Hirschhorn initiierten Ferienspiele einbringen. Vorstandsmitglied Ludwig Schmeisser übernahm die Vorbereitung der konkreten Ausgestaltung. Aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit mit der Stadt insbesondere mit der Koordinatorin Frau Gruneberg, hatten die teilnehmenden Kinder sehr viel Spaß. Die Durchführung eines solchen Projektes ist ohne die Unterstützung einer Reihe von Institutionen und Personen nicht denkbar. Deshalb gilt es an dieser Stelle einmal Dank zu sagen. Danke an die Stadt Hirschhorn (besonders Frau Grundberg und Herrn Quick) für die tolle Zusammenarbeit. Der Volksbank Neckartal, die uns im Rahmen des Projektwettbewerbes KuKiS uns mit einer großzügigen Spende die Anschaffung der Staffeleien für unsere jungen Maler ermöglichte. Herr Heckmann spendete die Getränke. Unser Mitglied Rainer Mathes hielt die Erinnerungen für jedes einzelne Kind fotografisch fest. Und die Schreinerei Mathes unterstützte uns mit der Lieferung von Unterlagen für das Malen. Und letztlich Ludwig Schmeisser und seiner Frau Erika für die Leitung des Tages. Wir wollen auch in Zukunft weiterhin sowohl Erwachsenen als auch den jüngeren die Geschichte unserer Stadt auf unterschiedliche Art und Weise näher bringen.
Ferienspiele 2018 – Kreatives Gestalten im Mitteltorturm – Bericht im Stadtanzeiger





Quelle: Stadtanzeiger
Hirschhorn
Datum: 24.08.2018
Trauer um Helmut Schäfer
Mit Helmut verlieren die Freunde der Hirschhorner Altstadt e. V. einen Mann der ersten Stunde! Schon in der Vorbereitungsphase der Altstadtsanierung war er, schon wegen seines Berufes als Malermeister, besonders befähigt, mit anderen Fachleuten zusammen, interessierte Bürger bezüglich Fassadengestaltung und Farbgebung bestens zu beraten. Er hat damit Pionierarbeit geleistet. Die Durchsetzung einer Fußgängerzone-damals noch sehr
umstritten- unterstützte er im Verein nach innen u. außen. Ab 1989 bis 2014 war Helmut als 2. Vorsitzender mit federführend für die weitere Entwicklung des Vereins und für die Ausrichtung der Vereinsarbeit auch nach Abschluss der städtebaulichen Maßnahmen in der Altstadt. Aufgrund seiner Verdienste wurde er nach dem Ausscheiden aus der Vorstand 2014 in den Ehrenbeirat des Vereins gerufen. Bereits 2007 erhielt Helmut die Ehrennadel der Stadt Hirschhorn. Eine reine Auflistung seiner Vereinstätigkeit würde dem Menschen Helmut bei weitem nicht gerecht!
Er war ein sehr guter Zuhörer – was ja selten ist – speziell bei Vereinssitzungen artikulierte seine Meinung aber
deutlich und prägnant u. die war gesucht und hatte Gewicht.
Auch seine Anekdoten und Geschichten aus früheren Zeiten waren für uns immer sehr amüsant und lehrreich.
Auch wenn es manchmal um ernste Dinge ging. Trotzdem die Kräfte langsam nachließen und er an Sitzungen und Veranstaltungen kaum noch teilnehmen konnte, blieb er bis zum Schluss sehr interessiert. Helmut war ein wahrer Freund! Seine menschliche, sachliche Art wird uns unvergessen bleiben und sehr fehlen.
Die Freunde der Hirschhorner Altstadt e.V.
Ausflug 2018 nach Gelnhausen – Bericht
Die Barbarossa-Stadt Gelnhausen, war das diesjährige Ziel der Altstadtfreunde. Bei herrlichem Wetter erreichten wir am Vormittag die Stadt an der Kinzig, um den Tag mit der traditionellen Stadtführung zu beginnen.


Im Anschluss an die Führung konnte jeder nach eigenem Ermessen die Stadt weiter erkunden und/oder auch sich in einer der Gaststätten stärken. Hat die Stadt doch einige kleinere Museen zu bieten, die einen Besuch durchaus lohnenswert machten.
Die Rückfahrt führte uns in die Nähe von Aschaffenburg zu einem Weingut in Erlenbach. Dort war bei gemütlichen 

Aber dennoch mussten wir am Ende einen tollen Tages die Heimreise antreten. Besonderer Dank gilt unserem Organisator Jürgen 

Dank auch an Günter Heckmann, für die angenehme und sichere Fahrt.
Alles sind wir jetzt schon gespannt, wo es nächstes Jahr hingeht. Und alle freuen sich jetzt schon wieder darauf.
Lokale Projekte gefördert – Bericht im Stadtanzeiger
Die Förderung von Kunst-Umwelt-Kultur-Instrumenten-Sport- das ist, bzw. war der KUKIS-Projektwettbewerb, über den die Volksbank Neckartal Vereine, Schulen und Kindergärten gefördert hat. Der Leiter der Vertriebsbank Daniel Mohr konnte den symbolischen Scheck an die Vertreter/-innen von zwei Schulen und 16 Vereinen übergeben, herzlichen Glückwunsch. Die Mittel, die seither für den Projektwettbewerb verwendet wurden, fließen zukünftig in den Spendentopf unserer Crowdfunding-Plattform. Weitere Infos unter volksbank-neckartal.viele-schaffen-mehr.de.
Quelle: Stadtanzeiger
Hirschhorn
Datum: 16.02.2018
Altstadtfreude erhalten großzügige Spende von der Volksbank Neckartal
Im Rahmen des von der Volksbank Neckartal initiierten Projektwettbewerbes KUKIS (KunstUmweltKulturInstrumentSport) beteiligten sich die Freunde der Hirschhorner Altstadt mit der Projektidee ‚Sommer-Atelier‘ im Turm.
Seit einigen Jahren hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, den Mitteltor-Turm dauerhaft zu erhalten und auch für gelegentliche Veranstaltungen zu nutzen. So werden wir unter Federführung unseres Vorstandmitgliedes und Kunsterziehers Ludwig Schmeisser, im kommenden Sommer Jung und Alt die Möglichkeit geben, sich unter professioneller Anleitung und in der einzigartigen Atmosphäre des Turmes, das Malen zu erlenen bzw. die bisherigen Kenntnisse zu vertiefen.
Für die Realisierung dieses Projektes benötigen wir einige Staffeleien, die wir nun Dank der Spende der Volksbank Neckartal in Höhe von 1000 Euro anschaffen können.
Vielen Dank noch einmal an die Jury der Volksbank für die Berücksichtigung!





