Übergabe Bronzetafel ‚Fährbetrieb‘

Mit dem Thema ‚Fährbetrieb‘ wurde die fünfte Tafel aus der Reihe ‚Unwiederbringliches Hirschhorn in Bronze‘ der Stadt Hirschhorn übergeben. Trotz kühlen Temperaturen konnten eine große Anzahl an Bürgerinnen und Bürgern zu der kleinen Übergabefeier in der Unteren Gasse am ‚Färchertürlein‘ begrüßt werden.

Der Vorsitzende Reiner Lange wies in seinen Eröffnungsworten auf die Anfänge dieser Idee im Jahr 2000 hin und freute, dass diese Tradition mit dem Thema ‚Fährbetrieb‘ fortgesetzt werden konnte. Wurden doch für die Gestaltung und Herstellung der künstlerisch und technisch hochwertigen Tafeln in den vergangenen Jahren mehr als 10.000 Euro vom Verein aufgebracht.

In seinem Vortrag über die Geschichte und Bedeutung des Fährbetriebs stellte Herr Dr. Spiegelberg fest, dass vermutlich die Fähre oder die ‚Nähe‘ – wie sie im Mittelalter genannt wurde –  über eine 900jährige Tradition zurückblicken kann. Der Färg oder Neckarfärcher hatte seine Wohnung im oberen Stock des mittelalterlichen Rathauses. Als Durchlass zur Fähre bestand an der Stadtmauer beim Rathaus das sogenannte Färchertürlein, wo auch die Fährtarife angeschlagen wurden. Aus diesem Grund wurde auch die Gedenkplatte hier montiert. Mit dem Bau der Neckarbrücke und ihrer Weihe am 14.1.1933 verlor die Fähre ihre Funktion und wurde außer Betrieb genommen. Der letzte Fährmann war Adam Bissdorf.

Nach den Ausführungen von Herrn Dr. Spiegelberg wies der Filialleiter der Sparkasse Herr Müller noch einmal auf die Unterstützung der Sparkassenstiftung hin, welche mit 500 Euro einen Beitrag zur Finanzierung dieser Bronzetafel beitrug.

Nach der Enthüllung der Tafel dankte Herr Bürgermeister Sens dem Verein für sein Engagement und stellte nach der sechsten Bronzetafel einen Flyer mit der Reihe ‚Unwiederbringliches Hirschhorn in Bronze‘ in Aussicht.

Im Anschluss luden die ‚Freunde der Hirschhorner Altstadt‘ zu einem kleinen Umtrunk ins ehemalige Amtsgericht ein. Vielen Dank an dieser Stelle dem ganzen Organisationsteam.

 

 

 

 

 

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